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j:d
phone +49 (0) 179.123 2004
Buchpräsentation
Haus der Stadtgeschichte
29.03.2017 / 18 uhr


»Es war schön in Offenbach vor 1933.«
Jüdische Bürgerinnen und Bürger erinnern sich.
»Das ist nicht mehr meine Stadt!«


katalog »jüdische offenbacher erinnern sich« — designbüro jahnkedesign offenbach/hessen

29.03.2017 / 18 uhr - Haus der Stadtgeschichte Offenbach | Buchpräsentation »Jüdische Bürger aus Offenbach erinnern sich«




Einladung zur Buchpräsentation

»Es war schön in Offenbach vor 1933.«
Jüdische Bürgerinnen und Bürger erinnern sich.
»Das ist nicht mehr meine Stadt!«

Die Veröffentlichung bietet einen Einblick in bisher unbekannte persönliche Erinnerungen von jüdischen Zeitzeugen an ihr Leben in Offenbach und im Exil.
Zur Vorstellung des Buches laden die Autorin Gabriele Hauschke-Wicklaus und die Geschichtswerkstatt Offenbach (Hrsg.) alle Interessierten und Förderer der Publikation herzlich ein:

Haus der Stadtgeschichte
Mittwoch | 29. März 2017 | 18 Uhr
Herrnstraße 61 | 63065 Offenbach am Main

Eintritt frei!

Veranstalter sind die Geschichtswerkstatt Offenbach und das Haus der Stadtgeschichte Offenbach.

Auf 300 Seiten und mit 360 Bildern wird intensiv anschaulich, wie Überlebende des Offenbacher Holocausts flüchteten & emigrierten.

Grußwort von Oberbürgermeister Horst Schneider

Die Geschichte der Vertreibung und Vernichtung der Juden betrifft Offenbach am Main ebenso wie ungezählte weitere Orte. Unsere Stadt hatte ein blühendes jüdisches Leben. Wer sich über diese Geschichte informieren will, greift zum Standardwerk: »Zur Geschichte der Juden in Offenbach am Main« (3 Bände), dessen erster Band »Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus« auf den Forschungen von Professor Klaus Werner beruht und an dessen weiteren Bänden er mitgewirkt hat. Im Vorfeld dieser Arbeit steht Klaus Werners ausgiebiger Briefwechsel mit ehemaligen Offenbacher Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Heimat in den Jahren des Nationalsozialismus wegen ihres jüdischen Glaubens und der dadurch bedingten Diskriminierung und Not hatten verlassen müssen. Diese Briefe, die in ihrem Nachhall ein erschreckendes, ergreifendes Zeugnis des Überlebens sind, besitzen selber historischen Wert, sind viel mehr als nur die Grundlage einer wissenschaftlichen Arbeit. Hier sprechen die Betroffenen selbst, erzählen unmittelbar, was ihnen widerfahren ist. Mein Dank für die Veröffentlichung dieser Briefe gebührt Gabriele Hauschke-Wicklaus, die sich in der Geschichtswerkstatt Offenbach engagiert und die Briefe gesichtet, transkribiert, auch übersetzt und durch Informationen ergänzt hat. Das Ergebnis dieser Arbeit ist das vorliegende Buch. Für die Veröffentlichung fanden sich dankenswerterweise zahlreiche Sponsoren, die am Ende der Publikation namentlich genannt werden. Allen, die sich für das Entstehen dieses Buches eingesetzt haben, gebührt mein ausdrücklicher Dank. Wir dürfen niemals vergessen, was geschehen ist.

Horst Schneider
Oberbürgermeister Offenbach am Main





art, music & pasion

wittstock, le bon & weber produzieren und fördern junges blut aus der kreativszene

mit dem neuen logo starten wir unsere zusammenarbeit — was sich ab jetzt in dieser richtung noch alles tut — gibt´s hier in bälde…

mehr corporate branding…




designbüro offenbach
jahnkedesign »interdisziplinäres büro für gestaltung«

seit fast 10 jahren überlegen wir uns »das beste« für sie. beim kennenlernen stellen wir gemeinsam gezielt fest: »was wird eigentlich »wirklich« gebraucht?«.

bei kaffee und brainstorming beginnen wir über ein handfestes konzept nachzudenken. dieses konzept wird zu unserem fahrplan. je nach budget begeben wir uns auf die suche, nach den menschen, die sich für das was sie lieben interessieren. ihre zielgruppe.

dort machen wir uns auf besondere art und weise unvergesslich. sei es ein gutes logo, eine nachhaltige kampagne, ein persönliches überraschungsschreiben, eine social-media-kampagne für ihr event oder produkt oder eine web-app die sie und ihre angestellten bestens ins licht rückt.
immer punkten wir mit gutem design, toller technik und vor allem mit guten ideen. rufen sie doch einfach an: phone +49 (0) 179.123 2004 oder laden sie sich einfach selbst zum kaffee ein.

unser winter-quartier befindet sich bis ende april 2017 in der offenbacher ludwigstraße 180d in der heyne fabrik bei unseren freunden von convecto.

viel erfolg im schönen neuen jahr 2017, ihr lutz jahnke




politische sicht zweier künstler auf die ukraine

dokumentarfilm road movie ukraine — ein film über die liebe der ukrainer zu ihrem land von olga petrova & lutz jahnke

road movie ukraine

jetzt am donnerstag, den 9. märz 2017 in der brotfabrik berlin — @roadmovieukraine
hier geht´s zum doku-teaser | 4:12 minuten…




am sonntag, den 24. september 2017 haben sie die wahl!:
wir, im designbüro offenbach — haben unsere bereits getroffen. »geh` wählen!« | bestell`dir jetzt das plakat: +49 {0} 179.1232004




gemeinwesen­arbeit offenbach

corporate branding offenbach/frankfurt/hessen

die gemeinwesenarbeit offenbach {gwa_of} koordiniert…

besser leben in offenbach, stadtteilbüros, runde tische, stadtentwicklung, stadtteilfeste, kooperationen, integrationsarbeit, aufsuchende arbeit, bildungsarbeit für migranten und flüchtlinge, nachbarschaftsarbeit, interkulturelle events und vieles weitere mehr.

in zusammenarbeit mit nadine endres und markus schenk entsteht nun das neue erscheinungsbild eines hessischen vorzeige projekts…

mehr auf: gemeinwesenarbeit offenbach




story planet —
dive deep into language…

story planet offenbach/frankfurt/hessen

e-reader, audiovisual player & language-learning.app in einem

deutsch lernen mit »der!« app aus offenbach. storyplanet.de ist eine plattform zum deutschlernen – durch lesen von echten texten mit kontextbasierten übersetzungen und personalisierten übungen. in zusammenarbeit mit david steel | steelecht und dem team von storyplanet arbeiten wir zusammen am erscheinungsbild. die app ermöglicht es den verschiedenen lerntypen unterschiedliche ansätze des sprachlernens anzubieten. storyplanet — dive deep into language…!

mehr auf: storyplanet.de



  • afip offenbach
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  • jahnkedesign
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➹ der spessart-adler wurde in mönchberg/bayern das erste mal gesichtet:

corporate branding offenbach/frankfurt/hessen

jahnkedesign gestaltet den gesamten unternehmensauftritt gemeinsam mit dem geschäftsführer steffen hock. vielen herzlichen dank für die tolle zusammenarbeit.

hock steuerkanlei gmbh




➹ die erste offenbacher fluglärm.app von sascha strohmeier und lutz jahnke

flulärm.app

+++ sound abschalten und klicken +++
die erste offenbacher fluglärm.app entwickelt von sascha strohmeier für die »afip!« — Akademie für interdisziplinäre Prozesse. wer die #fluglärmapp für seine party, event oder ähnliches öffentlich nutzen möchte, kann uns gerne anrufen oder uns per mail eine nachricht zukommen lassen.

#bewegtbildbranding #marke #corporatebranding #identity #mehrwert

© | sascha strohmeier/lutz jahnke | 2016




jahnkedesign gestaltet unternehmensmarken und implementiert diese mit starker inhaltlicher qualität & hohem visuellem anspruch für kleine & mittelständige unternehmen in ganz deutschland:

logo/signet/wortmarken



corporate branding
{umfassende markenbildung} ist sowohl konzeptionelle, inhaltliche & emotionale entwicklung & gestaltung des »spirituellen mehrwertes« ihres unternehmens oder/und ihrer marke als auch ihrer person.




das bieten wir ihnen:

brand research

— zielgruppenanalyse
— zielgruppensegmentierung
— martkanalyse
— marktsegmentierung
— wettbewerbsanalyse
— workshops

brand positioning

— markenessenz
— markenidentität
— markenwerte
— markenrelevanz
— differenzierung
— glaubwürdigkeit

brand architecture

— markenportfolio
— dachmarke
— house of brands
— branded house
— subbrands
— endorsed brands

naming & wording

— firmen & markennamen
— name research
— name screening
— claiming
— corporate wording
— digital storytelling

logo & identity

— logo design
— corporate design
— icon design
— illustration & fotografie
— kampagnenentwicklung
— implementierung

brand management

— prozessdesign
— markenmonitoring
— marketing Planung
— brand Platforms
— markenpflege
— markenerweiterung




dass jahnke, designer mit diplom der nahe gelegenen hochschule für gestaltung (hfg), überhaupt tagtäglich hinter der riesigen, mit bunten überresten vergangener kunstaktionen geschmückten schaufensterfront sitzt, hat damit zu tun, dass man ihn und seine idee im grunde nicht voneinander trennen kann. tagsüber, wenn der 33 jahre alte jahnke an dem altertümlichen schreibtisch im vorderen teil des ehemaligen ladens seinem brotberuf nachgeht, winken ihm die passanten und schulkinder zu, die sich längst daran gewöhnt haben, dass dort alles ein wenig anders ist. locker, lustig, frei und dennoch sehr ernsthaft. von eva-maria magel

www.faz.de




➹ road movie ukraine — ein dokumentarfilm von olga petrova & lutz jahnke landesweit im ukrainischen fernsehen — ictv




artist-copy roadmovieukraine available @ buchladen am markt | offenbach/wilhemsplatz | +49 {0} 69.88 3333 | 15,00 €


road movie ukraine artist-copy

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Ansichten über Werbung und den »personal selling point«





Abschlussarbeit zur Erlangung des akademischen Grades »Diplom-Designer«
Hochschule für Gestaltung / Offenbach am Main
Visuelle Kommunikation

Prüfer für den theoretischen Teil: Professor Burghart Schmidt

Prüfer für den praktischen Teil: Professor David Linderman

© 2008 Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Mythen sind das absolute Erlebnis von Prägnanz. Mythen faszinieren von jeher dadurch, dass sie bestimmte Ursituationen – wieder kehrende Kernbestände der menschlichen Existenz – immer neu erzählen, aber auch in Frage stellen. Unterhaltung funktioniert wie früher der Mythos – man muss keine Anschlußkommunikation* leisten, weil man die Geschichten und nahezu alle Stereotypen versteht und Sie meist vertraut sind. In Walter Benjamins Passagenkonvolut  deckt er die verborgenen Phänomene einer Gesellschaft auf, deren ökonomische Ordnung die Funktionen alter Mythen übernehmen. Die Reinkanation Odysseus in der Person des französischen Flaneurs beschreibt er als Vergegenwärtigung des Gebrauchswertes zur Illusion. Unsere kapitalistische Gesellschaftsordnung sei eine Transformation und gleichzeitig die Manifestation des Bemühens den mythischen Bann der uns auferlegt ist, zu durchbrechen. »Eine idealerweise künftig befreite Gesellschaft entstehe nur durch ein ständig sich im Wandel befindliches Bemühen, die Realitäten unserer Vorfahren zu untersuchen.«

Unsere Sprache als Mittel der Vergegenwärtigung unseres Handelns und der uns umgebenden Umwelt; stellt nach Benjamin die ständige Kontroverse zwischen unserer Herkunft und unserer aktuellen rationalen Empfindung einer funktionierenden kapitalistischen Gesellschaftsordnung dar. Theologie (Glaube) und politisches Denken (Ratio) bilden bei Benjamin eine Totalität, die extremes Nebeneinander und Gegeneinander bedingt. Dieses Phänomen ist, betrachtet man die Diskrepanz zwischen islamistischem Terrorismus und der sich immer stärker vollziehenden weiter voranschreitenden Demokratisierung, unser mythologisches Erbe. Dieses Erbe  erfordert im Zusammenhang mit unserer Herkunft aus der Mystik und dem gesellschaftlichen Wandel hinein in ein Konsumorientiertes System einer kapitalistischen Weltgesellschaft; Konsequenzen und Radikalität.

Chaos, Fließgleichgewicht, Fraktal, Komplexität, dynamisches System, Ungewissheit, Unsicherheit usw. – die Massenmedien setzen uns ständig der Unkontrollierbarkeit aus, allem voran die zukünftigen und schon gegenwärtigen Folgen der Klimakatastrophe. Dies hier soll jedoch keine Verbrauchergerechte Predigt werden – sondern eine Beschreibung und Analyse, wie Erleuchtung und Ekstase, spiritueller Mehrwert, die Begegnung mit dem Außergewöhnlichen, dem Heiligen, die den Menschen aus der grauen Masse hervorhebt.

All das ist käuflich geworden und kann erarbeitet werden, so wie zu bestimmten Zeiten der Religionsgeschichte der Himmel käuflich und zu erarbeiten war. »Mit dem schönen Begriff »Trivialreligion« ist der Versuch einer Gesellschaft aufgeklärter Zeiten gemeint, die Angst vor ihren Einsichten durch Konstruktion einer künstlich-heilen Welt zu verdecken. Gleichzeitig wandelt sich auch das Verhältnis der Aufteilung des Lebens in heilige Zeiten und Orte und geht über in die Aufteilung in gewöhnliche Zeiten und Orte und bildet sich nun in der Aufteilung von Arbeitszeit und Freizeit ab.« Dies hat zur Folge, dass man in der Freizeit häufig damit beschäftigt ist die Arbeitszeit weiter zu planen. Bei Norbert Bolz findet man in diesem Zusammenhang auch den Begriff »Eigenzeit«. Damit meint er die Zeit die letztendlich jedem für private, die Person betreffende Dinge zur Verfügung stehen. Dies dient Bolz unter Anderem als Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit dem Individuum, in einer Gesellschaft, in der sich nichts besser verkauft als ein Produkt unter den Gesichtspunkten eines »unique selling points« bzw. der »unique selling proposition«* , das (die) den Anforderungen eines Mythos gerecht werden kann. In der Identifikation mit dem »Mythos« – der Geschichte eines Produkts, die zum eigentlichen Gegenstand des Produktes wird, läge auch die Zukunft der Warenwelt und auch die Zukunft der Identifikation mit den wa(h)ren Werten einer Persönlichkeit. Dies klingt sofort mit, wenn Norbert Bolz von den Auswirkungen spricht, die Massenmedial unseren Alltag prägen. Norbert Bolz nennet dies im Zusammenhang mit Werbung und Beworbenem, den »spirituellen Mehrwert«, der im Grunde die Kommunikationsmaßnahme darstellt, mit der man auf Kundenfang geht. Wie allerdings verhält sich diese Entwicklung, betrachtet man die fortschreitende Ersetzbarkeit der Produkte im Vergleich, zu der möglich besetzbaren Mystifizierung eines Produkts, und welche Rolle spielt das Individuum in dieser Betrachtung?

Als Designer habe ich also heute nicht mehr nur die alleinige Aufgabe funktionalistisch-sachliche Transparenz zu schaffen. Sondern auch Sicherheit und Weltvertrauen. Das bringt mich zwangsläufig in die Richtung der Religion, bzw. der Schaffung »spiritueller Mehrwerte« – als der Aufklärung.

Ich »soll« den Menschen also etwas vormachen?

Louis Schneider und Sanford M. Dormbusch haben in ihrem Buch »Volksfrömmigkeit«, die Geschichte der Erbauungslektüre der Amerikaner erforscht. Was sie dort fanden, trifft fast ohne Einschränkungen auf die triviale Warenreligion zu.

Sie stellten fest:
(im Folgenden ist der Begriff »Religion« durch »Die Ware« ersetzt)

1. »Die Ware« gibt dem Menschen das Gefühl, wertvoll zu sein.
2. »Die Ware« erleichtert Entscheidungen.
3. »Die Ware« gibt Mut zum Leben.
4. »Die Ware« macht glücklich und zufrieden.
5. »Die Ware« schafft den Ausgleich widerstreitender Gefühle.
6. »Die Ware« vermittelt Selbstbewusstsein.
7. »Die Ware« schützt vor Feinden und bringt Freunde.
8. »Die Ware« vermehrt den Reichtum an Tugenden.
9. »Die Ware« zeigt Abseits der Gesellschaft den Weg nach oben.


In meiner Praktischen Arbeit »Mehrwert – Kommunikationsexperimente« gehe ich von der Annahme aus, das Werbung ein allumfassendes Instrument für die Bezeichnung bzw. die Sichtbarmachung von Aufmerksamkeit ist. Für alles kann man Werbung machen, weil man auf alles und jeden Aufmerksamkeit lenken kann. Im Laufe meiner Recherche haben sich zwei große Überbegriffe herausgebildet. Sie dienen mir als Grundlage bzw. zur Verdichtung in einem Signet, sowohl inhaltlich als auch formal als Baugerüst meiner Abschlussarbeit an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main: Mehrwert impliziert nun gerade den nächsten Schritt:
Die Suche nach dem was ich wert bin, und dem was ich an »mehr« für Freunde, Familie oder eben der Gesellschaft schaffe. Es ist die Suche nach dem »personal selling point«. Mit »psp« dem personal selling point meine ich die wahre und einzigartige Botschaft die ich als Individuum verkörpere und nach Aussen trage, um mich von Anderen abzuheben und dadurch eine Art Werbecharakter in mir trage.

Spiritueller Mehrwert und Werbung

Ein Käufer entschließt sich zum Kauf, wenn das Produktimage (Unique Selling Point) seinem Selbstimage (Personal Selling Point) entspricht und er somit im Kaufakt sich ein Stück weiter verwirklichen kann. In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts werden Waren immer ähnlicher. Werden sich deshalb Menschen immer ähnlicher, weil sie die Mechanik der Produktwerbung auf sich projizieren?

Gutes Leben bedeutet heute eine bunte Mischung aus ganz unterschiedlichen Elementen wie Bildung, neue Ideen, soziales Networking, Unterhaltung, Reise, Religiosität und Politik. Der klassische Konsumgütermarkt hat das spirituelle Unterhaltungsangebot enorm erweitert und macht sich auf, den neuen Menschen zu erfinden. Skandal und Kult, Religion und Wirtschaft, Spaß und Mobilität sind die Zulieferer der Entertainment-Industrie geworden. Alles was gesteigert werden kann, erfährt maximale Beschleunigung. Übrig bleiben Unsicherheit und die Erkenntnis, dass Moden uns zum schnellen Einstieg in die Veränderung bitten. Damit wird die individuelle Differenzierung ein knappes Gut. Unsere wachsende Unzufriedenheit, unser Nicht-Bestätigtwerden entwickelt sich zum Trend. Werte sind uns nicht mehr vertraut, sondern eine rasch wechselnde (Werbe-)illusion, die unser Fließgleichgewicht bestimmt. Man sagt, der Mensch passt sich seiner Arbeit schneller an, als das umgekehrt der Fall ist. Charisma wäre die passende Antwort, die es uns ermöglicht dem verzeitlichten Phänomen des gesellschaftlichen Wertewechsels etwas Beständiges entgegen zu setzen. Charisma lässt sich in einer modernen Welt auch nicht durch Geld ersetzen. Das qualitativ hochwertigste Produkt, das die Wirtschaft heute zu erzeugen hat, ist der Mensch selbst. Und den neu zu erfinden, ist im Grunde ja nicht schwer, weil die Urinstinkte einzig und allein der Gegenwart unterliegen. Weil sich dieses Phänomen durch die Arbeitszeit hindurch in die Freizeit spiegelt, spricht Norbert Bolz* von dem Neuen – der Eigenzeit. »Zeitfreiheit ist damit gemeint und die unterliegt der Selbstbestimmung.«

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Der syrische Autor Amer Matar

Mit dem Kopf in der Hölle

F.A.Z. 18.05.2013 | seit einem jahr, nach folter und flucht, lebt der syrische autor amer matar, autor, journalist und dokumentarfilmer, im deutschen exil. als er bei einer lesung in der offenbacher »afip!« über sein land und sein leben spricht, bedrängt ihn nicht nur die erinnerung.
amer matar: im netz…

live in der »afip!« — akademie für interdisziplinäre prozesse offenbach die ganze geschichte von morten feidel, holger detmering und anne kohlick auf: faz.net…
vielen herzlichen dank liebe dr. kirsten prinz | justus-liebig universität gießen, für die organisation & durchführung.



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demokratie stärken — bürgerbeteiligung wiesdaden jahnkedesign plakat/poster

»politik, gesellschaft & demokratie gestalten!«
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das amt für »strategische steuerung, stadtforschung und statistik« organisiert den prozess zur erarbeitung von leitlinien für bürgerbeteiligung in wiesbaden. mehr infos…




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