design to business klicken & schreiben
j:d
phone +49 (0) 179.123 2004
1. Hessischer Kreativwirtschaftstag
IHK-FRANKFURT 16.02.2017


gemeinwesen­arbeit offenbach

corporate branding offenbach/frankfurt/hessen

die gemeinwesenarbeit offenbach {gwa_of} koordiniert…

besser leben in offenbach, stadtteilbüros, runde tische, stadtentwicklung, stadtteilfeste, kooperationen, integrationsarbeit, aufsuchende arbeit, bildungsarbeit für migranten und flüchtlinge, nachbarschaftsarbeit, interkulturelle events und vieles weitere mehr.

in zusammenarbeit mit nadine endres und markus schenk entsteht nun das neue erscheinungsbild eines hessischen vorzeige projekts…

mehr auf: gemeinwesenarbeit offenbach




story planet —
dive deep into language…

story planet offenbach/frankfurt/hessen

e-reader, audiovisual player & language-learning.app in einem

deutsch lernen mit »der!« app aus offenbach. storyplanet.de ist eine plattform zum deutschlernen – durch lesen von echten texten mit kontextbasierten übersetzungen und personalisierten übungen. in zusammenarbeit mit david steel | steelecht und dem team von storyplanet arbeiten wir zusammen am erscheinungsbild. die app ermöglicht es den verschiedenen lerntypen unterschiedliche ansätze des sprachlernens anzubieten. storyplanet — dive deep into language…!

mehr auf: storyplanet.de



  • afip offenbach
  • afip offenbach
  • jahnkedesign
  • afip offenbach
  • afip offenbach
  • afip offenbach



wir entwerfen für ihre ziele gelungene lösungen!








➹ der spessart-adler wurde in mönchberg/bayern das erste mal gesichtet:

corporate branding offenbach/frankfurt/hessen

jahnkedesign gestaltet den gesamten unternehmensauftritt gemeinsam mit dem geschäftsführer steffen hock. vielen herzlichen dank für die tolle zusammenarbeit.

hock steuerkanlei gmbh




➹ die erste offenbacher fluglärm.app von sascha strohmeier und lutz jahnke

flulärm.app

+++ sound abschalten und klicken +++
die erste offenbacher fluglärm.app entwickelt von sascha strohmeier für die »afip!« — Akademie für interdisziplinäre Prozesse. wer die #fluglärmapp für seine party, event oder ähnliches öffentlich nutzen möchte, kann uns gerne anrufen oder uns per mail eine nachricht zukommen lassen.

#bewegtbildbranding #marke #corporatebranding #identity #mehrwert

© | sascha strohmeier/lutz jahnke | 2016










jahnkedesign gestaltet unternehmensmarken und implementiert diese mit starker inhaltlicher qualität & hohem visuellem anspruch für kleine & mittelständige unternehmen in ganz deutschland:

logo/signet/wortmarken

film- & kinobüro hessen




corporate branding
{umfassende markenbildung} ist sowohl konzeptionelle, inhaltliche & emotionale entwicklung & gestaltung des »spirituellen mehrwertes« ihres unternehmens oder/und ihrer marke als auch ihrer person.




wir helfen ihnen, ihr corporate brand management aus corporate design, ☛ corporate identity, unternehmenskommunikation, corporate image & unternehmenskultur mit guten ideen disziplinübergreifend zu implementieren. bei interdisziplinären tarieren, kann ihre marke bis zu 50% ihres unternehmenswertes ausmachen. deshalb wirkt ein konsistentes gesamtbild wie eine gute geschichte, der alle zuhören. mit ihnen zusammen erzeugen wir gemeinsam hochspannung für ihre zukunft!

wir arbeiten mit ihnen an: risikoreduktion {sicherheit, vertrauen}, informationseffizienz {orientierung, wiedererkennung, herkunft, kenntnis} sowie der ideelle nutzen {selbstverwirklichung, selbstdarstellung, identifikation}




dass jahnke, designer mit diplom der nahe gelegenen hochschule für gestaltung (hfg), überhaupt tagtäglich hinter der riesigen, mit bunten überresten vergangener kunstaktionen geschmückten schaufensterfront sitzt, hat damit zu tun, dass man ihn und seine idee im grunde nicht voneinander trennen kann. tagsüber, wenn der 33 jahre alte jahnke an dem altertümlichen schreibtisch im vorderen teil des ehemaligen ladens seinem brotberuf nachgeht, winken ihm die passanten und schulkinder zu, die sich längst daran gewöhnt haben, dass dort alles ein wenig anders ist. locker, lustig, frei und dennoch sehr ernsthaft. von eva-maria magel

www.faz.de




➹ road movie ukraine — ein dokumentarfilm von olga petrova & lutz jahnke landesweit im ukrainischen fernsehen — ictv



trennlinie

Ansichten über Werbung und den »personal selling point«





Abschlussarbeit zur Erlangung des akademischen Grades »Diplom-Designer«
Hochschule für Gestaltung / Offenbach am Main
Visuelle Kommunikation

Prüfer für den theoretischen Teil: Professor Burghart Schmidt

Prüfer für den praktischen Teil: Professor David Linderman

© 2008 Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Mythen sind das absolute Erlebnis von Prägnanz. Mythen faszinieren von jeher dadurch, dass sie bestimmte Ursituationen – wieder kehrende Kernbestände der menschlichen Existenz – immer neu erzählen, aber auch in Frage stellen. Unterhaltung funktioniert wie früher der Mythos – man muss keine Anschlußkommunikation* leisten, weil man die Geschichten und nahezu alle Stereotypen versteht und Sie meist vertraut sind. In Walter Benjamins Passagenkonvolut  deckt er die verborgenen Phänomene einer Gesellschaft auf, deren ökonomische Ordnung die Funktionen alter Mythen übernehmen. Die Reinkanation Odysseus in der Person des französischen Flaneurs beschreibt er als Vergegenwärtigung des Gebrauchswertes zur Illusion. Unsere kapitalistische Gesellschaftsordnung sei eine Transformation und gleichzeitig die Manifestation des Bemühens den mythischen Bann der uns auferlegt ist, zu durchbrechen. »Eine idealerweise künftig befreite Gesellschaft entstehe nur durch ein ständig sich im Wandel befindliches Bemühen, die Realitäten unserer Vorfahren zu untersuchen.«

Unsere Sprache als Mittel der Vergegenwärtigung unseres Handelns und der uns umgebenden Umwelt; stellt nach Benjamin die ständige Kontroverse zwischen unserer Herkunft und unserer aktuellen rationalen Empfindung einer funktionierenden kapitalistischen Gesellschaftsordnung dar. Theologie (Glaube) und politisches Denken (Ratio) bilden bei Benjamin eine Totalität, die extremes Nebeneinander und Gegeneinander bedingt. Dieses Phänomen ist, betrachtet man die Diskrepanz zwischen islamistischem Terrorismus und der sich immer stärker vollziehenden weiter voranschreitenden Demokratisierung, unser mythologisches Erbe. Dieses Erbe  erfordert im Zusammenhang mit unserer Herkunft aus der Mystik und dem gesellschaftlichen Wandel hinein in ein Konsumorientiertes System einer kapitalistischen Weltgesellschaft; Konsequenzen und Radikalität.

Chaos, Fließgleichgewicht, Fraktal, Komplexität, dynamisches System, Ungewissheit, Unsicherheit usw. – die Massenmedien setzen uns ständig der Unkontrollierbarkeit aus, allem voran die zukünftigen und schon gegenwärtigen Folgen der Klimakatastrophe. Dies hier soll jedoch keine Verbrauchergerechte Predigt werden – sondern eine Beschreibung und Analyse, wie Erleuchtung und Ekstase, spiritueller Mehrwert, die Begegnung mit dem Außergewöhnlichen, dem Heiligen, die den Menschen aus der grauen Masse hervorhebt.

All das ist käuflich geworden und kann erarbeitet werden, so wie zu bestimmten Zeiten der Religionsgeschichte der Himmel käuflich und zu erarbeiten war. »Mit dem schönen Begriff »Trivialreligion« ist der Versuch einer Gesellschaft aufgeklärter Zeiten gemeint, die Angst vor ihren Einsichten durch Konstruktion einer künstlich-heilen Welt zu verdecken. Gleichzeitig wandelt sich auch das Verhältnis der Aufteilung des Lebens in heilige Zeiten und Orte und geht über in die Aufteilung in gewöhnliche Zeiten und Orte und bildet sich nun in der Aufteilung von Arbeitszeit und Freizeit ab.« Dies hat zur Folge, dass man in der Freizeit häufig damit beschäftigt ist die Arbeitszeit weiter zu planen. Bei Norbert Bolz findet man in diesem Zusammenhang auch den Begriff »Eigenzeit«. Damit meint er die Zeit die letztendlich jedem für private, die Person betreffende Dinge zur Verfügung stehen. Dies dient Bolz unter Anderem als Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit dem Individuum, in einer Gesellschaft, in der sich nichts besser verkauft als ein Produkt unter den Gesichtspunkten eines »unique selling points« bzw. der »unique selling proposition«* , das (die) den Anforderungen eines Mythos gerecht werden kann. In der Identifikation mit dem »Mythos« – der Geschichte eines Produkts, die zum eigentlichen Gegenstand des Produktes wird, läge auch die Zukunft der Warenwelt und auch die Zukunft der Identifikation mit den wa(h)ren Werten einer Persönlichkeit. Dies klingt sofort mit, wenn Norbert Bolz von den Auswirkungen spricht, die Massenmedial unseren Alltag prägen. Norbert Bolz nennet dies im Zusammenhang mit Werbung und Beworbenem, den »spirituellen Mehrwert«, der im Grunde die Kommunikationsmaßnahme darstellt, mit der man auf Kundenfang geht. Wie allerdings verhält sich diese Entwicklung, betrachtet man die fortschreitende Ersetzbarkeit der Produkte im Vergleich, zu der möglich besetzbaren Mystifizierung eines Produkts, und welche Rolle spielt das Individuum in dieser Betrachtung?

Als Designer habe ich also heute nicht mehr nur die alleinige Aufgabe funktionalistisch-sachliche Transparenz zu schaffen. Sondern auch Sicherheit und Weltvertrauen. Das bringt mich zwangsläufig in die Richtung der Religion, bzw. der Schaffung »spiritueller Mehrwerte« – als der Aufklärung.

Ich »soll« den Menschen also etwas vormachen?

Louis Schneider und Sanford M. Dormbusch haben in ihrem Buch »Volksfrömmigkeit«, die Geschichte der Erbauungslektüre der Amerikaner erforscht. Was sie dort fanden, trifft fast ohne Einschränkungen auf die triviale Warenreligion zu.

Sie stellten fest:
(im Folgenden ist der Begriff »Religion« durch »Die Ware« ersetzt)

1. »Die Ware« gibt dem Menschen das Gefühl, wertvoll zu sein.
2. »Die Ware« erleichtert Entscheidungen.
3. »Die Ware« gibt Mut zum Leben.
4. »Die Ware« macht glücklich und zufrieden.
5. »Die Ware« schafft den Ausgleich widerstreitender Gefühle.
6. »Die Ware« vermittelt Selbstbewusstsein.
7. »Die Ware« schützt vor Feinden und bringt Freunde.
8. »Die Ware« vermehrt den Reichtum an Tugenden.
9. »Die Ware« zeigt Abseits der Gesellschaft den Weg nach oben.


In meiner Praktischen Arbeit »Mehrwert – Kommunikationsexperimente« gehe ich von der Annahme aus, das Werbung ein allumfassendes Instrument für die Bezeichnung bzw. die Sichtbarmachung von Aufmerksamkeit ist. Für alles kann man Werbung machen, weil man auf alles und jeden Aufmerksamkeit lenken kann. Im Laufe meiner Recherche haben sich zwei große Überbegriffe herausgebildet. Sie dienen mir als Grundlage bzw. zur Verdichtung in einem Signet, sowohl inhaltlich als auch formal als Baugerüst meiner Abschlussarbeit an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main: Mehrwert impliziert nun gerade den nächsten Schritt:
Die Suche nach dem was ich wert bin, und dem was ich an »mehr« für Freunde, Familie oder eben der Gesellschaft schaffe. Es ist die Suche nach dem »personal selling point«. Mit »psp« dem personal selling point meine ich die wahre und einzigartige Botschaft die ich als Individuum verkörpere und nach Aussen trage, um mich von Anderen abzuheben und dadurch eine Art Werbecharakter in mir trage.

Spiritueller Mehrwert und Werbung

Ein Käufer entschließt sich zum Kauf, wenn das Produktimage (Unique Selling Point) seinem Selbstimage (Personal Selling Point) entspricht und er somit im Kaufakt sich ein Stück weiter verwirklichen kann. In der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts werden Waren immer ähnlicher. Werden sich deshalb Menschen immer ähnlicher, weil sie die Mechanik der Produktwerbung auf sich projizieren?

Gutes Leben bedeutet heute eine bunte Mischung aus ganz unterschiedlichen Elementen wie Bildung, neue Ideen, soziales Networking, Unterhaltung, Reise, Religiosität und Politik. Der klassische Konsumgütermarkt hat das spirituelle Unterhaltungsangebot enorm erweitert und macht sich auf, den neuen Menschen zu erfinden. Skandal und Kult, Religion und Wirtschaft, Spaß und Mobilität sind die Zulieferer der Entertainment-Industrie geworden. Alles was gesteigert werden kann, erfährt maximale Beschleunigung. Übrig bleiben Unsicherheit und die Erkenntnis, dass Moden uns zum schnellen Einstieg in die Veränderung bitten. Damit wird die individuelle Differenzierung ein knappes Gut. Unsere wachsende Unzufriedenheit, unser Nicht-Bestätigtwerden entwickelt sich zum Trend. Werte sind uns nicht mehr vertraut, sondern eine rasch wechselnde (Werbe-)illusion, die unser Fließgleichgewicht bestimmt. Man sagt, der Mensch passt sich seiner Arbeit schneller an, als das umgekehrt der Fall ist. Charisma wäre die passende Antwort, die es uns ermöglicht dem verzeitlichten Phänomen des gesellschaftlichen Wertewechsels etwas Beständiges entgegen zu setzen. Charisma lässt sich in einer modernen Welt auch nicht durch Geld ersetzen. Das qualitativ hochwertigste Produkt, das die Wirtschaft heute zu erzeugen hat, ist der Mensch selbst. Und den neu zu erfinden, ist im Grunde ja nicht schwer, weil die Urinstinkte einzig und allein der Gegenwart unterliegen. Weil sich dieses Phänomen durch die Arbeitszeit hindurch in die Freizeit spiegelt, spricht Norbert Bolz* von dem Neuen – der Eigenzeit. »Zeitfreiheit ist damit gemeint und die unterliegt der Selbstbestimmung.«

weiterlesen…


trennlinie




jahnkedesign
»interdisziplinäres büro für gestaltung«
diplom designer lutz jahnke

ludwigstraße 112a | 63067 offenbach am main
mobil +49 179 123 2004
design@jahnkedesign.com
www.jahnkedesign.com
www.fb.com/jahnkedesign





»afip!«
akademie für interdisziplinäre prozesse

ludwigstraße 112a — goetheplatz
63067 offenbach am main
s-bahn 1 2 8 9 | offenbach ledermuseum
www.afip-hessen.de
www.fb.com/afip.hessen


trennlinie


jahnkedesign — »interdisziplinäres büro für gestaltung«
600qm konzepte für design, corporate branding & unternehmenskultur on- & offline in frankfurt & offenbach am main